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Aktuelle Veranstaltungen und Informationen bundesweit und international


 

Workshops, Tagungen, Symposien zu Gender, Diversity & Hochschulentwicklung

Mai

  • Veranstaltung "Das ABC der Antragsstellung für Wissenschaftlerinnen" am 24. Mai 2012 in Bonn
    Beim 'ABC der Antragstellung' werden alle wesentlichen Aspekte der Antragstellung für ein Verbundprojekt Schritt für Schritt und praxisorientiert behandelt. Mit ‚Verbund’ ist ein aus mehreren Einrichtungen aus verschiedenen Ländern bestehendes Konsortium gemeint. Verbundforschung gibt es vor allem im Spezifischen Programm Kooperation, aber auch im Spezifischen Programm Kapazitäten, z.B. im Programm Wissenschaft in der Gesellschaft.  


Juni

  • Fachtagung "Exzellenz und Chancengleichheit: Das Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder" am 18. und 19. Juni 2012 in Berlin
    In Fachvorträgen, Impulsreferaten und Podiumsdiskussionen sollen diese Fragen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, den Hochschulleitungen aber auch anderen in dem Feld zentralen wissenschafts- sowie gleichstellungspolitischen Akteurinnen und Akteuren reflektiert werden. Im Zentrum steht die Frage nach zukunftsfähigen Ansätzen zur Unterstützung der Gleichstellung von Frauen und Männern und zur nachhaltigen Verstetigung der Repräsentanz von Frauen auf allen Qualifikationsstufen, insbesondere in den Spitzenfunktionen des Wissenschaftssystems.

  • Tagung: "Geschlecht, Psychiatrie und Gesellschaft" am 21. Juni 2012 in Brühl
    Wie in vielen Lebensbereichen, so unterblieb auch im Bereich der Psychiatrie und der psychischen Erkrankungen lange Zeit bewusst oder unbewusst der differenzierte Blick auf die Geschlechter. Mit der Tagung „Geschlecht. Psychiatrie. Gesellschaft.“ wird der Fokus auf aktuelle Entwicklungen in der Forschung gerichtet und die Brücke von den medizinischen Belangen des Themenfeldes zu den gesellschaftlich-kulturellen Dimensionen geschlagen.

  • Veranstaltung: "Der Europäische Forschungsrat (ERC) - Chancen für Wissenschaftlerinnen" am 21. Juni 2012 in Bonn
    Die nächsten Aufrufe für ERC Starting Grants im 7. FRP werden diesen Sommer veröffentlicht. Antragsberechtigt sind Forschende, deren Promotion zwei bis zwölf Jahren zurück liegt. Die Tagesveranstaltung bietet den Teilnehmerinnen die seltene Gelegenheit, im direkten Kontakt von der Erfahrung weiblicher Grantees und Gutachterinnen zu profitieren. Neben praktischen Erfahrungsberichten werden die Expertinnen in Kleingruppengesprächen ihr Know-how weitergeben und Fragen beantworten. Eröffnet wird die Veranstaltung mit grundlegenden Informationen zum ERC.

  • Regionalkonferenz des Projektes EQUISTU "Gleichstellungspolitische Innovationen im Hochschulreformprozess" am 22. Juni 2012 in Dortmund
    Im Projekt EQUISTU gehen wir der Frage nach, welche Steuerungsinstrumente im Hochschulmanagement dazu beitragen können, ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis im Wissenschaftssystem zu befördern. Vortragen werden unter anderem Dr. Sigrun Nickel, CHE, zum Thema Qualitätsmanagement an Hochschulen und die Integration von Gleichstellungsfragen. Dr. Melanie Roski (sfs) und Birgit Erbe (FAM) berichten auf Basis erster Projektergebnisse zu den Themen „Verankerung der Gleichstellungsthematik in der neuen Steuerung an Hochschulen“ und „Gleichstellungssteuerung über Mittelvergabe“. Zum Thema Gleichstellungscontrolling berichten direkt aus der Praxis Verantwortliche aus unseren Best-Practice-Fallhochschulen.

  • Konferenz: "Immer beweGENDER: Transformationen (in) der Geschlechterforschung",  22-23.6.2012 in  Köln
    Die zweitägige Konferenz anlässlich der Gründung von GeStiK - Gender Studies in Köln ist der Beginn eines interdisziplinären und interdiskursiven Dialogs zu aktuellen Herausforderungen der Geschlechterforschung.

 

Juli

  • Konferenz "Active-aging: the potential for societey" vom 09. bis 11. Juli in Dublin
    Die Konferenz, die durch das NKS-Netzwerk für die Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften, NET4SOCIETY, organisiert wird ist ein offizielles Satellitenevent der ESOF („EuropeanScience Open Forum“) und thematisiert die sozialen Aspekte und Folgen von aktivem Altern. Damit greift die Konferenz das „European Year for Active Ageing and Solidarity between Generations 2012“ auf und versucht die positiven Aspekte und Chancen des demografischen Wandels herauszustellen. 

 

 

August

  • Summer School "Diversity in the cultures of physics" for women women physicists, august 06 - 31, 2012
    The students from Germany and Sweden will spend 4 weeks together in Berlin (2 weeks) and Uppsala (2 weeks). They will visit university physics laboratories and other research facilities. They will join research groups for 1 week in each country in order to get hands on experience in a variety of work and research environments.

  • Ingenieurinnen-Sommeruni vom 13. bis 24. August 2012 an der Universität Bremen
    Die Ingenieurinnen-Sommeruni bietet jährlich kompakte Lehre zur Elektrotechnik/ Informationstechnik sowie aus Produktionstechnik/ Maschinenbau & Verfahrenstechnik für Studentinnen aller Hochschularten und für an Weiterbildung interessierte Frauen. Studieneinstieg, Verbleib im Studium, Berufsübergang und lebenslanges Lernen auf universitärem Niveau stehen dabei gleichermaßen im Blickfeld. Dozentinnen und Teilnehmerinnen kommen aus dem In- und Ausland, Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch. Das Sommerstudium zielt zugleich auf die fachliche Vernetzung von Studentinnen und die berufsbegleitende Weiterbildung von Ingenieurinnen auf universitärem Niveau.
    Call for Lecture

  • 15. Sommerstudium für Frauen in der Informatik "Informatica Feminale" vom 20. bis 31. August 2012 an der Universität Bremen
    Die Informatica Feminale bietet jährlich kompakte Lehre zur Informatik für Studentinnen aller Hochschularten und für an Weiterbildung interessierte Frauen. Studieneinstieg, Verbleib im Studium, Berufsübergang und lebenslanges Lernen auf universitärem Niveau stehen dabei gleichermaßen im Blickfeld. Dozentinnen und Teilnehmerinnen kommen aus dem In- und Ausland, Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch. Das Sommerstudium zielt zugleich auf die fachliche Vernetzung von Studentinnen und die berufsbegleitende Weiterbildung von Informatikerinnen auf universitärem Niveau.
    Call for Lecture

  • Call for Lectures: ditact_women‘s IT summer studies 2012 27. - 31.8.2012 in Salzburg
    Die ditact ist eine Sommeruniversität für Frauen im Informatik-/IT-Bereich und versucht monoedukativ (von Frauen für Frauen) einen Beitrag zur Erhöhung des Frauenanteils in Informatik-/IT-Studienrichtungen zu leisten. Gleichzeitig bietet die ditact aber auch Möglichkeit für Jungwissenschaftlerinnen und IT/Informatik-Praktikerinnen, (erste) Erfahrungen in der universitären Lehre zu sammeln. Bewerbungsfrist: Februar 2012 (1.2. bis 29.2.)



September

 

Oktober

  • Internationaler Workshop "Sustainability and advancement of mentoring programmes in the context of structural change" am 08./ 09. Oktober 2012 in München
    Der Workshop richtet sich an KoordinatorInnen von Mentoringprogrammen und MitarbeiterInnen in der Personalentwicklung und im Bereich der Gleichstellung an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Neben Vorträgen stehen Beiträge der TeilnehmerInnen zu folgenden Themen: Human resource development through cooperation between mentoring programmes and other actors, Structural change via mentoring, Measures inside the institution to advance, sustain or develop mentoring-programmes, Ways to ensure synergistic effects through cooperation with national and international partners. Der Workshop findet in englischer Sprache statt.

 

 November

  • Tagung "40 Jahre feministische Debatten" am 02./ 03. November 2012 an der Universität Paderborn
    1972/73 waren diejenigen Jahre, in denen die westdeutsche feministische Bewegung sich konsolidierte – sowohl in ihren explizit politischen Debatten, Auseinandersetzungen und Abgrenzungsbemühungen als auch in ihren (sub-)kulturellen Formen. Anhand der Tagung soll vierzig Jahre danach eine Bestandsaufnahme gemacht und gefragt werden, was aus den damals zentralen Themen und Debatten geworden ist: Sind sie noch im gesellschaftlichen Diskurs präsent (und wenn nicht, warum nicht?) und wie haben sie sich verändert?

  

 

 

Neuausschreibungen, Programme & Stipendien unter Gender- & Diversityaspekten

  • Nachwuchsförderpreis 2012 des Ökonominnennetzwerks "efas"
    Der Preis wird für im Jahr 2011 abgeschlossene Arbeiten mit der thematischen Ausrichtung auf Frauen- und Geschlechterforschung im wirtschaftswissenschaftlichen Kontext verliehen. Sowohl Vorschläge als auch Selbstbewerbungen sind möglich. Die Ausschreibung bezieht sich auf den deutschsprachigen Raum (Bundesrepublik Deutschland, Österreich und Schweiz). Der innovative Preis ist in Höhe von 500 € für eine Diplom-, Bachelor- oder Masterarbeit und 750 € für eine Dissertation dotiert. Die Preisvergabe erfolgt im Rahmen der 10. efas-Jahrestagung, die am 15./16. November2012 an der HTW Berlin stattfinden wird.
    Bewerbungsschluss: 31. Mai 2012

  • Frauen-Stipendien für Global Executive-MBA-Programm der HHL und EADA
    Der weltweite Trend zu einer stärkeren Öffnung der Positionen im Top-Management von Unternehmen erhöht einerseits die Aufstiegschancen weiblicher Führungskräfte, andererseits wächst der Bedarf an gut ausgebildeten Frauen mit Leadership-Kompetenzen.
    Bewerbungsschluss: 31. Mai 2012.

  • Paul Ehrlich  und Ludwig Darmstaedter Nachwuchspreis für hervorragende biomedizinische Forschungan deutschen Forschungseinrichtungen 2012
    Dieser Preis wird von der Stiftung einmal jährlich an eine promovierte Nachwuchswissenschaftlerin / einen promovierten Nachwuchswissenschaftler, die/der an einer Forschungseinrichtung in Deutschland herausragende Leistungen auf dem Gebiet der biomedizinischen Forschung erbracht hat, verliehen.
    Bewerbungsschluss: 08. Juni 2012

  • Cornelia Goethe Centrum: Cornelia Goethe Preis 2012
    Der Förderkreis des Cornelia Goethe Centrums für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse der Goethe-Universität Frankfurt am Main vergibt im Jahr 2012 zum elften Mal den mit 2.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis für eine herausragende Dissertation oder Habilitationsschrift im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung. Ausgezeichnet wird eine hervorragende wissenschaftliche Leistung, die die Bedeutungen der Geschlechterverhältnisse, die symbolischen Konstruktionen von Männlichkeit und Weiblichkeit oder die erkenntniskritische Perspektive der Frauen- und Geschlechterforschung in der Wissenschaft reflektiert und neue Denkanstöße gibt.
    Bewerbungsschluss: 01. Juli 2012

  • Dissertationsstipendien für Genderforschung der Universität Graz
    Die Kunstuniversität Graz (KUG) vergibt ab Herbst 2012 zwei Stipendien für Dissertationsvorhaben in der musik- und theaterwissenschaftlichen Genderforschung bzw. mit einem genderorientierten Schwerpunkt in der Entwicklung und Erschließung der Künste. Die Bewerbungsfrist für das künstlerische Doktoratsstudium ist am 31. März 2012 abgelaufen. Bewerbungsschluss wissenschaftliches Doktoratsstudium: 31. Juli 2012.

  • Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre des Stifterverband für für die Deutsche Wissenschaft
    zur Ausschreibung der Baden-Württemberg Stiftung, die Joachim Herz Stiftung und des Stifterverbandes Sie in Anlage den Ausschreibungstext. „Ziel des Programms ist es, Anreize für die Entwicklung und Erprobung neuartiger Lehr- und Prüfungsformate (beispielsweise Konzepte für forschendes oder problembasiertes Lernen oder zur Prüfung von Schlüsselkompetenzen) oder die Neugestaltung von Modulen und Studienabschnitten (beispielsweise der Studieneingangsphase oder von Praxisphasen, etwa unter dem Gesichtspunkt der Interdisziplinarität oder zunehmenden Heterogenität von Studierenden) zu schaffen; den Austausch über Hochschullehre und die Verbreitung der entwickelten Projekte durch eine Vernetzung der Fellows zu befördern, die Auswirkungen dieser Innovationen auf den Lernerfolg und Kompetenzerwerb der Studierenden begleitend zu untersuchen und im Ergebnis zu einer systematischen Weiterentwicklung der Lehre in curricularer, didaktischer und methodischer Hinsicht beizutragen. Hochschullehre im Sinne der Ausschreibung umfasst auch das Prüfen sowie die Beratung und Betreuung Studierender.“
    Bewerbungsschluss: 31. August 2012

  • Daimler und Benz-Stiftung: Stipendien für Post-Docs
    Die Daimler und Benz Stiftung bietet ein Stipendienprogramm für junge Wissenschaftler nach der Promotion an. Das Programm ist offen für alle Fachdisziplinen und Themen. Voraussetzung ist die institutionelle Anbindung des Bewerbers an eine deutsche Universität bzw. wissenschaftliche Einrichtung sowie die Durchführung eines eigenen Forschungsvorhabens. Die Promotion darf zum Zeitpunkt des Bewerbungsschlusses nicht länger als zwei Jahre zurückliegen.
    Bewerbungsschluss: 02. November 2012

  • Neue Richtlinien zur Förderung beruflich Begabter während eines Hochschulstudiums
    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Absolventinnen und Absolventen einer Berufsausbildung. Beruflich Qualifizierte, die in Ausbildung und Beruf ihre besonderen Begabungen bewiesen haben, können ein Stipendium für ein Hochschulstudium beantragen.

  • Marie-Curie-COFUND - Kofinanzierung von regionalen, nationalen und internationalen Stipendienprogrammen
    Mit dem Programm Marie Curie COFUND unterstützt die Europäische Kommission sowohl bestehende als auch neue regionale, nationale und internationale Fellowshipprogramme, die den Zielen der Marie Curie Individual Fellowships entsprechen. Diese Fördermaßnahme richtet sich an öffentliche Einrichtungen, Forschungseinrichtungen und Forschungsfördereinrichtungen, die Fellowshipprogramme für erfahrene Wissenschaftler/innen ("Experienced Researchers", d.h. in der Regel Postdocs) anbieten.
  • Deutscher Studienpreis
    Die Ausschreibung richtet sich an Promovierte aller wissenschaftlichen Disziplinen, die mit magna oder summa cum laude promoviert haben. Es gibt keine Altersbeschränkung. Der Deutsche Studienpreis wird jährlich ausgeschrieben und richtet sich jeweils an alle Promovierte eines Jahrgangs.
    Bewerbungsschluss: jeweils der 1. März des Folgejahres

  • Mathilde-Planck-Lehrauftragsprogramm für Frauen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Kunst- und Musikhochschulen und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg
    Zur Erhöhung des Professorinnenanteils an Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Kunst- und Musikhochschulen sowie der Dualen Hochschule Baden-Württemberg schreibt die Landesregierung das Mathilde-Planck-Lehrauftragsprogramm aus.Ziel dieses Programms ist es, qualifizierten Frauen die Möglichkeit zu geben, Lehrerfahrung zu erwerben und Verbindungen zu Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Kunst- und Musik­hochschulen und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg zu knüpfen.
    Bewerbungsschluss für das Wintersemester: 15.September des jeweiligen Jahres.
  • Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" von der DFG
    Dieser mit 50.000 € dotierte, persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben. Die Frist zur Einreichung von Vorschlägen endet regelmäßig am 31. Dezember für die Preisverleihung des Folgejahres.

 

Informationen / Newsletter, Broschüren

  • CEWS Newsletter Nr. 83 / 04.04.2012
    Der cews.Newsletter behandelt im vierwöchigen Turnus alle relevanten Themen rund um Forschung und Wissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechtergerechtigkeit.

  • CEWS-Positionspapier Nr. 4 : Leistungsabhängige, verbindliche und flexible Zielquoten für wissenschaftliche Führungspositionen (10/2010)
    Die Notwendigkeit der Einführung einer Frauenquote in der Wissenschaft wird - im Zusammenhang mit dem Professorinnen-Programm von Bund und Ländern, der Exzellenzinitiative oder den Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der Deutschen Forschungsgemeinschaft – kontrovers diskutiert. Das Positionspapier bietet außerdem grundlegende Begriffsbestimmungen zum Instrument der Quote und diesbezügliche rechtliche Begründungen sowie die Dokumentation relevanter Rechtsvorschriften und Entscheidungen.

  • Hans-Böckler-Stiftung: Equal Pay Day 2012 - Große Einkommesnunterschiede zwischen Akademikerinnen und Akademikern
    Frauen mit akademischem Abschluss verdienen weniger als ihre männlichen Kollegen. Dies gilt für Beschäftigte aller Abschlussarten – vom Bachelor an der Fachhochschule über den Master an der Universität bis hin zur Promotion. Im Durchschnitt beträgt die Gehaltslücke („Gender Pay Gap“) 21,5 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage des Internetportals www.lohnspiegel.de, das vom WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird. Rund 10.200 Beschäftigte mit akademischem Abschluss haben sich daran beteiligt.

  • Krippenplätze wichtiger als Frauenquote
    In der schlechten Vereinbarkeit von Beruf und Familie sehen Professorinnen und Professoren die Hauptursache dafür, dass nur rund jede fünfte Professur an deutschen Hochschulen von einer Frau besetzt ist, obwohl Frauen unter den Studierenden und Absolventen mittlerweile die Mehrheit stellen. Das geht aus einer Befragung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) unter 1.117 Professorinnen und Professoren der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer hervor. Mehr Betreuungsmöglichkeiten müssten daher geschaffen werden, um der Unterrepräsentanz von Frauen in der Wissenschaft zu begegnen. 

  • Mentoring zum Nachmachen: Telekom veröffentlicht JUMP-IN-MINT-Handbuch
    Fünf Jahre lang hat das Unternehmen im Rahmen des Jugend-Mentoring-Programms "JUMP in MINT" Berliner Jugendliche bei der Berufswahl unterstützt. Nun haben die Projektverantwortlichen ihre Erfahrungen in einem Handbuch gesammelt und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Er richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und soll andere Unternehmen und Institutionen zur Nachahmung anregen.

  • "Ratgeber: Arbeitsplatz Hochschule und Forschung"
    Newsletter der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Dem mangelnden Bewusstsein vieler Arbeitgeber im Wissenschaftsbereich, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neben ihren Pflichten auch gesetzlich und tarifvertraglich verbriefte Rechte haben, stehen häufig fehlende Kenntnisse der Beschäftigten gegenüber. Der vorliegenden Ratgeber Arbeitsplatz Hochschule und Forschung soll Kolleginnen und Kollegen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen helfen, ihre Rechte kennenzulernen und auch durchzusetzen

  • Antwort des Bundestagesauf die Anfrage bezüglich Geschlechtergerechtigkeit in Wissenschaft und Forschung
    auf die Große Anfrage der Abgeordneten Marianne Schieder (Schwandorf), Ulla Burchardt, Dr. Ernst Dieter Rossmann, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD, der Abgeordneten Dr. Petra Sitte, Agnes Alpers, Matthias W. Birkwald, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE, sowie der Abgeordneten Krista Sager, Kerstin Andreae, Birgitt Bender, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bezüglich Geschlechtergerechtigkeit in Wissenschaft und Forschung: Nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in Wissenschaft und Forschung sind Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert. Nur rund 11 Prozent der Rektoren und Präsidenten in den Hochschulen waren 2009 Frauen, das entspricht einem Zuwachs von knapp einem Prozentpunkt im Vergleich zu 2008.

  • Gemeinsamer Wissenschaftskonferenz-Bericht "Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung" (Heft 22)
    Fünfzehnte Fortschreibung des Datenmaterials (2009/2010) zu Frauen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen" erschienen.

  • "Hochschulautonomie in Gesetz und Praxis - Eine Umsetzungsanalyse" - Langfassung
    Das Zentrum für Wirtschaftsmanagement Speyer hat die Umsetzung der Hochschulautonomie in Gesetz und Praxis analysiert: "Setzt man die Befunde in Beziehung zu den Leitlinien des Stifterverbandes und der Heinz Nixdorf Stiftung 2008/2011, so zeigt sich, dass in den untersuchten Gesetzen und Universitäten die dort genannten Kriterien nicht vollständig, aber doch überwiegend erfüllt sind.
  • Gutachten der Sachverständigenkommission: "Neue Wege- Gleiche Chancen. Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf."
    Den ersten Gleichstellungsbericht und die Stellungnahme der Bundesregierung finden Sie
    hier.
  • Studie Gender Report 2010: "Geschlechter(un)gerechtigkeit an nordrhein-westfälischen Hochschulen - Fakten/ Analysen/ Profile" erschienen
    Der Report bezieht sich auf Hochschulen als Orte von Ausbildung und Studium, als Organisationen und Arbeitgeber und als Wissenschafts- und Forschungsstätten. Fragen nach der ungleichen Verteilung von Frauen und Männern auf die Studienfächer oder nach der ungleichen Beteiligung von Frauen auf den unterschiedlichen Qualifikations- und Hierarchiestufen  werden ebenso – hochschulspezifisch und landesweit – untersucht wie die vielfältigen Maßnahmen, die die Hochschulen zur Schaffung von Geschlechtergerechtigkeit ergreifen.

  • EU- Kommission beschließt neue Strategie zur Chancengleichheit
    Die Europäische Kommission hat eine Fünfjahresstrategie für mehr Chancengleichheit von Frauen und Männern in Europa angenommen. Die Maßnahmen der  von der Kommission angenommenen Strategie zur Förderung der Chancengleichheit gruppieren sich um fünf Schwerpunkte: Wirtschaft und Arbeitsmarkt, gleiches Entgelt, Gleichheit in Führungspositionen, Bekämpfung geschlechterspezifischer Gewalt und Förderung der Gleichheit der Geschlechter außerhalb der EU.

  • Studie: "Karriereförderung im Wissenschaftsmanagement - nationale und internationale Modelle" erschienen
    Die Studie bietet neben umfassenden empirischen Ergebnissen zur Entwicklung des noch sehr jungen Berufsfelds „Hochschul- und Wissenschaftsmanagement“ auch internationale Vergleichsdaten.(2 Bände; Erscheinungsdatum: Juni 2010)

  • Neu: Führungskräfte-Monitor 2010
    Der Bericht stellt die Situation von Frauen und Männern in Führungspositionen in der Privatwirtschaft im Zeitraum 2001 bis 2008 anhand von acht Kernindikatoren und 50 Einzelindikatoren dar. Der Führungskräfte-Monitor 2010 zeigt nach wie vor ein ernüchterndes Bild, was die Gleichstellung von Mann und Frau in Führungspositionen betrifft. Positiv ist zu vermelden, dass sich dennoch einige strukturelle Verbesserungen ergeben haben. (Erscheinungsdatum 2010)
  • Aktuelle Broschüre "Kinder-Wunsch und Wirklichkeit in der Wissenschaft" erschienen
    Die Broschüre wurde vom CEWS als Dokumentation der gleichnamigen Tagung vom 5./6. Oktober 2009 erstellt und beinhaltet aktuelle Erkenntnisse aus den beiden BMBF-geförderten Projekten 'Balancierung von Wissenschaft und Elternschaft BAWIE' unter der Leitung von Dr. Inken Lind (CEWS) und 'Wissen-oder Elternschaft' unter der Leitung von Prof. Dr. Metz-Göckel (TU-Dortmund). (Erscheinungsdatum 22.01.2010)

  • Frankfurt am Main City Guide für Schwule und Lesben (GLBT)
    Die TCF-Broschüre wendet sich gezielt an homosexuelle Touristinnen und Touristen, die nach Frankfurt reisen oder reisen möchten. Neben den üblichen touristischen Sehenswürdigkeiten werden auch spezielle Angebote für die die Gay Community vorgestellt wie beispielsweise Ausgeh-Tipps, Mahnmale zur Homosexuellen-Verfolgung, Beratungs- und Anlaufstellen oder Hotels, die sich selber als „gayfriendly“ bezeichnen.

  • "Gender online tool" des Gender Zentrum Augsburg
    E-Learning-Plattform zum Thema Gender Mainstreaming. Als Nutzer des Tool kann man sich in fünf thematisch unterschiedlichen, interdisziplinär ausgereichteten Lernbereichen mit der Genderthematik auseinandersetzen. Die Lernmodule sind so konzipiert, dass sie sich für Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Bereichen und Branchen eignen.

  • Instrumentenkasten zu den Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG
    Mit dem Instrumentenkasten stellt die DFG ein besonderes Informationssystem über Maßnahmen zur Erhöhung der Chancengleichheit in der Wissenschaft zur Verfügung. Dieser Instrumentenkasten bietet einen zielgerichteten Überblick über die Bandbreite von potenziellen Maßnahmen und hilft, deren Eignung für Ihre wissenschaftliche Einrichtung einzuschätzen.
    (Erscheinungdatum 05.11.09)

  • Expertenbericht der EU-Kommission zu "Geschlecht und Bildung"
    Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass trotz der Fortschritte im Bildungswesen nach wie vor Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern bestehen. Der Bericht wird bei einer EU-Konferenz am 20. November in Uppsala diskutiert. (Erscheinungsdatum 10.11.2009)

  • Women in Science“: Neue Publikation der EU-Kommission
    Die Europäische Kommission hat einen kostenlosen Band (auch zum download) herausgegeben, in dem bedeutende europäische Wissenschaftlerinnen, wie z.B. Hildegard von Bingen und Marie Curie vorgestellt und mit ihren Erkenntnissen und Leistungen gewürdigt werden.

  • Petition zur Unterstützung der EPWS: Jede Unterschrift zählt
    Die in ihrer Finanzierung bedrohte European Platform of Women Scientists (EPWS) bittet weiterhin um Spenden für das Weiterbestehen eines hauptamtlichen Sekretariatsteams, um die Brüssler Stimme von Wissenschaftlerinnen in Europa zu erhalten. Als Netzwerk und Lobby für Frauen in der Wissenschaft hat die EPWS sich seit ihrem Hervorgehen aus einem Projekt im 6. Forschungsrahmenprogramm zu einer wichtigen Instanz entwickelt. Neben Spenden sammelt die EPWS vor allem Unterschriften für ihre Petition, die nationale wie EU-politische Akteurinnen und Akteure zum Handeln auffordert, damit die EPWS ihre Arbeit fortsetzen kann. Zur Petition (Erscheinungsdatum 05.08.09)

  • „Gender Toolkits“ zur Stärkung von Genderaspekten und Chancengleichheit
    Tool Kits zur Sensibilisierung für Genderfragen. Ein einführendes Modul informiert über die Bedeutung von Gender und Chancengleichheit in der Forschung und gibt eine allgemeine Anleitung für eine gendersensible Forschung. Weitere spezifische Tool Kits gehen auf den jeweiligen Bereich ein und liefern konkrete Beispiele von Projektskizzen und einem entsprechenden Gender-Ansatz (sowohl in Bezug auf die Forschungsinhalte als auch in der praktischen Planung und Umsetzung des Projekts). Die verantwortliche Einrichtung, Yellow Window Consultants, bietet im Auftrag der Kommission Seminare zur Integration von Genderaspekten in Projekten des 7. FRP für Antragstellende, Nationale Kontaktstellen und MultiplikatorInnen an. (Erscheinungsdatum 05.08.09)

  • Zwei neue Kommissionsberichte zu Frauen und Wissenschaft
    Die Europäische Kommission hat zwei neue Berichte veröffentlicht und zum Download bereitgestellt, die sich dem Thema Frauen und Wissenschaft nähern:
    1. The Gender Challenge in Research Funding: Assessing the National Scenes (pdf 5.05 MB)
    Untersuchung der Beteiligungssituation von Wissenschaftlerinnen an nationalen Fördertöpfen in den 27 Mitgliedstaaten. Für Deutschland stellt der Bericht fest, dass Frauen bei der Bewerbung um DFG-Förderung nach wie vor unterrepräsentiert sind und insbesondere die deutsche Hochschullandschaft weiterhin einen extrem niedrigen Anteil an Frauen in Führungspositionen vorzuweisen hat.
    2. Women in Science and Technology - creating sustainable Careers (pdf 4.87 MB)
    Der Bericht beschäftigt sich mit der immer noch schwierigen Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und in diesem Zusammenhang mit dem Verschwinden von Frauen aus der Wissenschaft. (Erscheinungsdatum 05.08.09)
  • Startförderung - Maßnahmenpaket für den wissenschaftlichen Nachwuchs
    Der DFG teilt mit, dass sie durch eine sogenannte "Startförderung" Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler besonders in den Übergangsphasenzu selbstständigen Forschungsanträgen ermutigen und durch geeignete Maßnahmen ihre Fähigkeit zur erfolgreichen Antragstellung ausbauen will. (Erscheinungsdatum 15.07.09)

 

 



 

geändert am 14. Mai 2012  E-Mail: Webmasterpresse@uni-frankfurt.de

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Druckversion: 14. Mai 2012, 09:16
http://www.uni-frankfurt.de/org/ltg/beauf_vp/frauen/gb_aktuelles/international.html